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Hunde im Winter: 5 Tipps für die kalte Jahreszeit!

 

 

Verschneit, vereist und kalt; die richtige Pflege macht den Unterschied! Dank ihres dicken Fells haben die meisten Hunderassen im Winter deutlich weniger Probleme mit Eis, Schnee oder Kälte als wir Menschen. Die niedrigen Temperaturen stören unsere vierbeinigen Fellnasen, bis auf wenige Rassen, nur wenig. Dennoch erfordert gerade die kalte Jahreszeit unsere ganze Aufmerksamkeit. Die Kontrolle von Fell und Pfoten nach jedem Gassigang bei Schnee, Eis oder Nasskälte gehört zum Pflichtprogramm. Wie du deinen Liebling am besten vor den Folgen durch Eis, Schnee oder Nasskälte beschützt, erklären wir dir in unserem heutigen Blogbeitrag. 

Rassetypische Unterschiede belegen, auch Hunde können im Winter frieren 

Ständig in Bewegung bleiben und der Kälte trotzen!

Nicht jeder Hund verträgt die kalten Temperaturen im Winter. Ob mit Schnee oder ohne, auch Hunde können trotz ihres dicken Fells und Unterwolle frieren. Kleinere Rassen können im Winter bereits ab 6 Grad Celsius frieren. Vor allem dann, wenn sie sich nicht bewegen frieren unsere vierbeinigen Freunde schneller. Über die Kälte freuen sich hingegen Rassen wie beispielsweise 

Siberian Husky,

Neufundländer,

Pyrenäenberghund,

American Akita,

Bernhardiner oder

Malamut. 

Sie fühlen sich bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius erst so richtig wohl.

Damit du deinem Hund dennoch die kalten Wintertage versüßen kannst haben wir nachfolgen 7 Tipps für dich zusammengetragen, die euch entspannt durch den Winter und die Kälte bringen. 

Tipp 1: Bleibt in Bewegung!

Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und wärmt von innen!

Während du dich dick einpacken kannst, muss sich dein Hund auf sein Fell verlassen. Insbesondere kleinere Rassen, die keine Unterwolle bilden, fangen besonders schnell an zu frieren. Hier hilft nur Bewegung. Ein zügiges Schritttempo bringt nicht nur deinen Kreislauf in Schwung, sondern wärmt auch deinen Hund von innen. Sogar dann, wenn er mit seinen Pfoten durch Schnee und Eis laufen muss, kühlt er nicht aus. Längere Pause, beispielsweise um ein Pläuschchen mit anderen Hundehaltern zu führen, begünstigen die schnelle Auskühlung deines Hundes. Du solltest auch darauf achten, dass sich dein Hund nicht auf den kalten Boden setzt. 

Tipp 2: Nasses Fell unbedingt trocknen!

Bei Nässe gilt: Hund nach der Gassirunde abtrocknen!

Konntet ihr den Winter in seiner ganzen Pracht genießen und seid durch knirschenden Schnee spaziert, dann solltest du deinen Hund nach dem Spaziergang unbedingt abtrocknen. Insbesondere zur kalten Jahreszeit bleibt das Fell besonders lange feucht. Trockne aus diesem Grund deinen Hund nach einem Spaziergang immer gut ab und lass ihn mit nassem Fell nicht auf kalten Untergründen liegen.  

Tipp 3: Pfotenschutz gegen Streusalz

Streusalz ist noch gefährlicher als Kälte!

Deutlich gefährlicher als Kälte ist Streusalz. Trotz zahlreicher Verbote wird es noch immer illegal eingesetzt. Das spezielle Auftausalz kann bei Hunden zu schweren Verletzungen an den Pfoten führen. Aufgerissene, schmerzhafte und trockene Ballen als Folge von Streusalz sind keine Seltenheit. Massives Pfotenschlecken kann ein Hinweis auf Streusalz an den Pfoten sein. In diesem Fall kann Streusalz auch zu massiven Magenproblemen führen. Um die Pfoten deines Hundes effektiv zu schützen kannst du vor jedem Winterspaziergang Olivenöl, Vaseline oder einen speziellen Balsam auf die Pfoten deines Hundes auftragen. Der Schutzfilm schütz vor Schäden durch Tausalz. Achte darauf, dass du nur Naturprodukte verwendest. Hat dein Hund bereits rissige oder entzündete Pfoten kannst du sie unterstützend pflegen:  Meine Empfehlung  Allgäuer Vital-Balsam.

Tipp 4: Regelmäßige Pediküre und Fellpflege

Fell- und Pfotenpflege im Winter!

Insbesondere im Winter solltest du besonders aktiv die Pfoten- und Fellpflege bei deinem Hund betreiben. Achte dabei auf die ideale Krallenlänge und die Entfernung von verfilztem Fell, vor allem an den Ballen. Sind die Haare zwischen den Ballen nämlich zu lang, können sich schnell Eisklumpen bilden. Zu lange Krallen und zu langes Fell zwischen den Ballen sorgen dafür, dass dein Hund anfängt zu lahmen. Betroffen sind von diesem Phänomen besonders langhaarige Hunderassen. Um Infektionen an den Füßen zu vermeiden, empfehlen wir dir die regelmäßige Desinfektion sämtlicher Pflegeutensilien. Regelmäßiges Bürsten des Fells macht das Fell deines Hundes widerstandsfähiger und dichter.  Mehr unter Pflegeprodukte für Hunde

Tipp 5: Winterblues ade!

Ideen gegen den typischen Winterblues!

Ehrlicherweise muss man zugeben, dass die allgemeine Aktivität im Winter etwas eingeschränkt ist. Kalte Temperaturen, Wind und Regen laden nicht unbedingt zum langen Verweilen in der Natur ein. Dennoch solltet ihr euch nicht davon abhalten lassen regelmäßig nach draußen zu gehen. Für gewöhnlich lieben Hunde das Spielen und Toben im Schnee. Mit der richtigen Einstellung und der richtigen Kleidung kann euch auch schlechtes Wetter wenig anhaben. Sorge für Abwechselung mit:

Suchspielen

Apportierspielen

Ballspielen

Denkspielen

und fordere deinen vierbeinigen Liebling auch zur kalten Jahreszeit regelmäßig heraus. Die richtige Belohnung am Ende des Spiels entschädigt sogar für die Kälte. 

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